AOK Bayern informiert über Änderung in der Rechnungsprüfung ab 01.04.2017

Die AOK Bayern weist in einem Rundschreiben an die Berufsverbände und Abrechnungszentren darauf hin, dass mit Wirkung zum 01.04.2017 (Rechnungseingang beim DLZ Heilmittel) insbesondere bei folgenden Mängeln keine Rückgabe zur Korrektur mehr erfolgt sondern die betroffenen Verordnungen einbehalten werden:

  • Nachträgliche Änderungen auf der Verordnung die nicht nachvollziehbar sind. Grundsätzlich dürfen Änderungen nur nachvollziehbar erfolgen. Tipp-Ex ist zu vermeiden. Änderungen der ärztlichen Verordnung (Vorderseite) sind vom Arzt mit erneuter Unterschrift und Datumsangabe zu bestätigen. Ausnahme: der Vertrag sieht eine anderweitige Regelung vor. Änderungen zu den erhaltenen Maßnahmen und Behandlungsdaten (Rückseite) werden nur noch akzeptiert, wenn sie vom Patienten erneut bestätigt wurden.
  • Unterschrift „i.A.“ ohne klärenden Vermerk. Sollte ein Patient selbst nicht in der Lage sein, die empfangenen Maßnahmen selbst zu bestätigen, so kann dies durch eine betreuende Person erfolgen. In diesen Fällen ist jedoch ein klärender Vermerk erforderlich, wer die Unterschrift geleistet hat (z.B. Pflegeperson, Ehepartner etc.)