PQ Beschwerdestelle

Beschwerdestelle

Die azh Präqualifizierungsstelle hat gemäß der Beschwerdeordnung des GKV-Spitzenverbandes eine Beschwerdestelle eingerichtet. Den Wortlaut der Beschwerdeordnung finden Sie auf der Webseite des GKV-Spitzenverbands.

Die Beschwerdestelle der azh Präqualifizierungsstelle ist wie folgt zu erreichen:

Postadresse:

azh
- Beschwerdestelle Präqualifizierung -
Postfach 12 55
85606 Aschheim b. München
Tel. (0 89) 9 21 08-5 75
Fax (0 89) 9 21 08-4 23
E-Mail: Beschwerdestelle 

An diese Beschwerdestelle können Sie sich wenden, wenn Sie mit Entscheidungen der azh Präqualifizierungsstelle nicht einverstanden sind. Die Beschwerdestelle ist nicht mit Ihrem Präqualifizierungsverfahren vorbefasst und entscheidet daher neutral.

Gang des Beschwerdeverfahrens:
Die Frist zur Einreichung einer Beschwerde beträgt 4 Wochen ab Zustellung der Entscheidung. Die Beschwerde kann per Telefax, Post oder elektronisch eingelegt werden. Sie ist außerdem unbedingt zu begründen, da die Beschwerdestelle ausschließlich die von Ihnen gerügten Punkte prüft und entscheidet. Die Entscheidung erfolgt nach Vorliegen aller notwendigen Unterlagen innerhalb von 6 Wochen nach Eingang der Beschwerde. Das Ergebnis des Beschwerdeverfahrens mit Begründung wird Ihnen als Beschwerdeführer schriftlich übermittelt.

Richtet sich Ihre form- und fristgerecht eingelegte und begründete Beschwerde gegen eine Entscheidung der Präqualifizierungsstelle, die Ihre bestehende Präqualifizierungsbestätigung einschränkt, abändert oder sie Ihnen ganz entzieht, so wirkt Ihre Beschwerde aufschiebend. Das bedeutet, dass die gerügte Entscheidung solange keine Wirkung entfaltet, bis die Beschwerdestelle entschieden hat.

Kosten für Beschwerdeverfahren:

Anhörung der Antragstellerkostenlos
Prüfung von Beschwerden nach Aktenlage mit Ergebnisfestlegung und Dokumentation 50,00 Euro
Prüfung von Beschwerden vor Ort mit Ergebnisfestlegung und Dokumentation                     150,00 Euro
Fahrtkosten pro gefahrenem Kilometer 0,79 Euro

(alle Gebühren zzgl. ges. MwSt)

Die Beschwerdestelle wird die Beschwerde aufnehmen, sobald ein Kostenvorschuss von
(max. 50 % der zu erwartenden Kosten) eingezahlt wurde. Dieser Vorschuss wird auf die Gesamtkosten angerechnet.

Die Kosten des Beschwerdeverfahrens müssen Sie nur tragen, wenn Ihrer Beschwerde nicht abgeholfen wird. Wenn Ihre Beschwerde hingegen erfolgreich war, ist das Beschwerdeverfahren für Sie kostenlos. Den eingezahlten Kostenvorschuss erhalten Sie dann zurück.

Sonstige Aufwände und Kosten, wie z. B. Fahrtkosten, Telekommunikationskosten, aufgewendete Zeit, Porto etc., die Ihnen im Rahmen eines Beschwerdeverfahrens entstehen, tragen Sie immer selbst – auch, wenn Ihre Beschwerde erfolgreich war. Diese Kosten sind nicht ersatzfähig.

Selbstverständlich wird der Rechtsweg durch das Beschwerdeverfahren nicht ausgeschlossen.

Die azh wird bereits im Vorfeld alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit ein Beschwerdeverfahren erst gar nicht erforderlich wird.