Erst-PQ

Erst-Präqualifizierung

Gemäß § 126 SGB V ist allen Leistungserbringern von Hilfsmitteln die Möglichkeit gegeben, ein Präqualifizierungsverfahren zu durchlaufen. Dabei bestätigt eine Präqualifizierungsstelle die Eignung für eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung von Hilfsmitteln. Die Bestätigung wird von allen Krankenkassen akzeptiert und anerkannt.

Mit Ihrem Antrag auf Präqualifizierung (Erst-Präqualifizierung) sind die entsprechenden Anforderungen aus den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes nachzuweisen. Es handelt sich hierbei um allgemeine, berufsgruppen- und produktgruppenspezifische Anforderungen. Beispielsweise sind hier berufliche Qualifikationen Ihrer Mitarbeiter, räumliche und technische Ausstattungskriterien sowie organisatorische Voraussetzungen zu erfüllen.

Detaillierte Informationen zu den erforderlichen Voraussetzungen/Nachweisen finden Sie auf der Webseite des GKV-Spitzenverbands.

Die von einem Leistungserbringer zu erfüllenden Anforderungen sind abhängig von den jeweiligen Tätigkeits– bzw. Produktbereichen, für die eine Präqualifizierung angestrebt wird. Darüber hinaus richten sie sich nach dem gewählten Versorgungsweg und den Filialen bzw. Betriebsstätten, über die die Versorgung der Versicherten vorgenommen wird.

Sofern von der azh Präqualifizierung die Bestätigung Ihrer Präqualifizierung erteilt wird, wird der GKV-Spitzenverband hierüber zeitgleich in einem elektronischen Datenübermittlungsverfahren informiert. Der GKV-Spitzenverband stellt diese Information sämtlichen Krankenkassen zur Verfügung, so dass jede gesetzliche Krankenkasse über die Präqualifizierung Ihres Betriebes informiert wird. Ihre Eignung ist damit gegenüber allen gesetzlichen Krankenkassen nachgewiesen.

Die erteilte Präqualifizierungs-Bestätigung ist fünf Jahre gültig.