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Basisinformation Präqualifizierung

Als Präqualifizierung bezeichnet man die Überprüfung der Leistungserbringer auf ihre Eignung nach feststehenden Kriterien. Die Eignungsprüfung erfolgt kassenübergreifend.

Die Präqualifizierung ersetzt die ehemaligen kassenrechtlichen Zulassungen und Versorgungsberechtigungen. Vertragspartner der Krankenkassen können nur solche Leistungserbringer sein, die die Voraussetzungen für eine ausreichende, zweckmäßige und funktionsgerechte Herstellung, Abgabe und Anpassung der Hilfsmittel erfüllen. Vor Vertragsschluss oder Abgabe eines Hilfsmittels müssen die Krankenkassen sicherstellen, dass die Leistungserbringer die gestellten Anforderungen erfüllen.

Damit die entsprechenden individuellen Eignungsprüfungen nach §126 Abs.1 Satz 2 SGB V jeder einzelnen Krankenkasse vor Vertragsabschluss vermieden werden können, wurde per Gesetz (Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung vom 15.12.2008 - GKV-OrgWG) die Rechtsgrundlage für eine Präqualifizierung der Leistungserbringer geschaffen. Hierin ist vorgesehen, unabhängige zentrale Stellen mit der Eignungsprüfung von Leistungserbringern zu beauftragen. Dies sind die Präqualifizierungsstellen. Die Krankenkassen haben von der Eignung eines Leistungserbringers auszugehen, wenn die Bestätigung einer Präqualifizierungsstelle vorliegt.
 
Die Grundlagen zur Präqualifizierung finden Sie auch auf der Website des GKV-Spitzenverbands.

Dort finden Sie auch den Kriterienkatalog und die Empfehlungen des GKV-Spitzenverbands.